Der Rat hat die Aufhebung des Beschlusses für die Erstellung eines Flächennutzungsplan für das Gebiet Klingerhuf beschlossen. In einfacher Sprache: wir müssen nun nicht mehr umfassende Neuplanungen machen, sondern können sehr viel einfacher, kostengünstiger und flexibler den Klingerhuf entwickeln. Solche Vorschläge kann die Verwaltung häufiger machen.
Rund um den Beschluss gab es viele Fragen zum Stand der Umsetzungspläne. Es gab deutliche Kritik, das die Politik erst auf Nachfragen nach und nach Informationen bekommen hat. Nun hat ein Trägerverein die Rolle des Pächters übernommen. Auch die Rolle der Stadt im Verhältnis zum Verein wurde am Anfang falsch kommuniziert. Die Stadt ist nicht Mitglied im Verein. Uns ist wichtig, dass hier eine klare Trennung vorgenommen wird. Vereinsarbeit kann nicht im Rathaus stattfinden.
Das Gesamtbild ist aber immer noch nicht klar. Was kann aus dem ursprünglichen Konzept umgesetzt werden? Wie hoch werden die Sanierungskosten sein? Welche Fördermittel sind verfügbar? Welche Verpflichtungen geht die Stadt ein? Welche Folgekosten entstehen hier für den „Steuerzahler“? Können wir alle Projekte Klingerhuf, Niederberg und Hochhaus gleichzeitig voranbringen bei der aktuellen Haushaltslage? Wir wollen auf jeden Fall eng am Ball bleiben, stehen zur Grundidee des Konzepts und wollen eine hohe Transparenz sicherstellen. Zu diesem Zweck machen wir die Antworten der Stadt auf die SPD-Fragen öffentlich, damit sich alle Bürger/-innen ein aktuelles Bild machen können: